AuftragsDesk
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Benefits at a glance Why office and field work better together in one system. Insights Real views from the office, the Android app and the customer account. Modules Core features in every plan, plus modules you can add. Interfaces Connection to Lexware Office and other accounting systems. Roadmap What we are working on and what comes next. Changelog Every change to the web app and the Android app.
Solutions
Job management Control orders, customers, documents and material in one place, from intake to billing. Time tracking A digital time clock right on the order, with breaks and reports per employee. Installation report Photos, hours and signature right on the order, as a PDF download. Roster & scheduling Shifts, appointments and absences in one plan, with planned-vs-actual comparison. Material, fleet, tools Stock, vehicle deadlines and inspection dates at a glance, with reminders. Service contracts Maintenance and facility services on a fixed schedule, with subscription billing and direct debit. App for technicians Everything for the job on one page: contact, route, workflow and job report. Staff management Personnel file, leave account, working time account and deadlines for IDs and certificates in one place.
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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Vertragsbedingungen für die Nutzung von AuftragsDesk.

AGB Impressum Datenschutz AVV Widerrufsrecht

Stand: 30. September 2026.

§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner

Anbieter von AuftragsDesk ist die BS Labs UG (haftungsbeschränkt) i.G., Forsthauswinkel 6, 45891 Gelsenkirchen (Kontaktdaten siehe Impressum, im Folgenden "Anbieter"). Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung "AuftragsDesk" zwischen dem Anbieter und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (im Folgenden "Kunde").

Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung im Einzelfall ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Der Kunde registriert sich über das Online-Formular unter /auth/registrierung, wählt dabei einen Lizenzplan aus und bestätigt durch Anhaken der entsprechenden Kontrollkästchen, dass er diese AGB sowie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hat und akzeptiert. Mit Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab.

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Mandantenkonto des Kunden freischaltet; dies geschieht im Regelfall automatisiert und unmittelbar im Anschluss an die Registrierung, ohne dass es eines gesonderten Bestätigungsschreibens bedarf. Der Anbieter behält sich vor, Registrierungen ausnahmsweise abzulehnen, etwa bei begründeten Zweifeln an den Angaben des Kunden oder bei Zahlungsausfällen aus früheren Vertragsverhältnissen. Der Vertragstext wird vom Anbieter nicht gesondert gespeichert und dem Kunden nicht automatisch zugesandt; diese AGB sind jedoch jederzeit unter /rechtliches/agb abrufbar, ebenso die im Kundenkonto hinterlegten Vertrags- und Rechnungsdaten.

§ 3 Leistungsbeschreibung

AuftragsDesk ist eine webbasierte Software zur Verwaltung von Aufträgen, Terminen, Kunden, Fahrzeugen, Material und Arbeitszeiten für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, die der Anbieter dem Kunden während der Vertragslaufzeit gegen Entgelt über das Internet zur Nutzung bereitstellt (Software as a Service). Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Lizenzplan gemäß der jeweils aktuellen Preisübersicht; ein Wechsel des Lizenzplans ist während der Vertragslaufzeit möglich.

Der Anbieter ist bestrebt, eine Verfügbarkeit der Software von im Jahresmittel 99 % sicherzustellen; hiervon ausgenommen sind Zeiten planmäßiger Wartungsarbeiten sowie Ausfallzeiten, die auf höherer Gewalt, dem Verschulden Dritter (z. B. Störungen bei vorgelagerten Internet- oder Hosting-Anbietern) oder Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters beruhen. Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht. Geplante Wartungsfenster werden, soweit zumutbar, außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und nach Möglichkeit vorab angekündigt.

Der Anbieter ist berechtigt, die Software im Rahmen der geschuldeten Leistung weiterzuentwickeln und anzupassen (z. B. Fehlerbehebungen, Sicherheitsupdates, neue Funktionen), solange der vertraglich geschuldete Funktionsumfang des gebuchten Lizenzplans in seinem Kern erhalten bleibt.

§ 4 Registrierung, Zugangsdaten, Nutzerkonten

Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen im Kundenkonto zu aktualisieren. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen; bei Verdacht auf Missbrauch hat der Kunde den Anbieter unverzüglich zu informieren. Der Kunde ist für sämtliche Nutzung der Software verantwortlich, die unter Verwendung seiner Zugangsdaten erfolgt, insbesondere auch für die Nutzung durch von ihm angelegte Mitarbeiterkonten.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die Preise gemäß der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisübersicht, jeweils netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Eine Einrichtungsgebühr wird nicht erhoben. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus für den jeweils laufenden Abrechnungsmonat.

Als Zahlungsart stehen, je nach Verfügbarkeit im Kundenkonto, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift und Überweisung zur Verfügung. Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde ein entsprechendes Lastschriftmandat; bei Zahlung per Überweisung ist der Rechnungsbetrag innerhalb der auf der Rechnung genannten Frist auf das dort angegebene Konto zu überweisen.

Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu verlangen sowie, nach vorheriger Ankündigung per E-Mail und Setzung einer angemessenen Nachfrist, den Zugang zur Software vorübergehend einzuschränken oder zu sperren, bis der offene Betrag beglichen ist. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach § 6 bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden, ohne dass es der Angabe von Gründen bedarf. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht. Die Kündigung kann in Textform (z. B. per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse) oder über eine entsprechende Funktion im Kundenkonto erklärt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung und angemessener Nachfrist mit einem nicht unerheblichen Betrag in Zahlungsverzug ist oder gegen wesentliche Pflichten aus diesen AGB verstößt.

Nach Beendigung des Vertrags bleiben die im Kundenkonto erfassten Daten für 30 Tage zum Export verfügbar; der Kunde ist gehalten, innerhalb dieser Frist einen eigenen Datenexport vorzunehmen. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (insbesondere aus Handels- und Steuerrecht) entgegenstehen; Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

§ 7 Freiwilliges Widerrufsrecht

Obwohl ein gesetzliches Widerrufsrecht gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) nicht besteht, räumt der Anbieter dem Kunden freiwillig ein 14-tägiges Widerrufsrecht entsprechend den Regelungen für Verbraucher ein. Einzelheiten hierzu, insbesondere zur Frist, zu den Folgen des Widerrufs und zum Muster-Widerrufsformular, sind der gesonderten Widerrufsbelehrung zu entnehmen, die Bestandteil dieser AGB ist.

§ 8 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze und dieser AGB zu nutzen und keine Inhalte in die Software einzustellen, zu deren Nutzung er nicht berechtigt ist oder die gegen Rechte Dritter verstoßen. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass die von ihm in der Software erfassten Daten (z. B. zu eigenen Kunden, Mitarbeitern oder Aufträgen) zutreffend sind und rechtmäßig verarbeitet werden dürfen.

§ 9 Datensicherung

Der Anbieter sichert die auf seinen Systemen gespeicherten Daten im Rahmen der technischen und organisatorischen Maßnahmen nach dem Stand der Technik regelmäßig. Der Kunde bleibt jedoch gehalten, für ihn wesentliche Daten zusätzlich in eigener Verantwortung zu sichern, etwa über die im Kundenkonto verfügbare Exportfunktion, um sich gegen Datenverlust unabhängig vom Anbieter abzusichern.

§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden selbst gilt ergänzend die Datenschutzerklärung. Soweit der Kunde im Rahmen der Nutzung der Software personenbezogene Daten Dritter (z. B. seiner eigenen Kunden oder Mitarbeiter) verarbeitet, ist er insoweit datenschutzrechtlich Verantwortlicher im Sinne der DSGVO; der Anbieter verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO weisungsgebunden für den Kunden. Die Einzelheiten hierzu regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), den der Kunde bei der Anlage seiner Firma im Kundenkonto bestätigt.

§ 11 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder eines seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, ferner im Rahmen einer übernommenen Garantie und nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht), also eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, verletzt wird. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der auch bei regelmäßiger, dem Risiko angemessener Datensicherung durch den Kunden gemäß § 9 eingetreten wäre. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend für die persönliche Haftung der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 12 Änderung dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aus triftigem Grund erforderlich ist, insbesondere zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder eine geänderte Funktionalität der Software, und der Kunde dadurch nicht entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt wird. Der Anbieter informiert den Kunden über beabsichtigte Änderungen spätestens sechs Wochen vor deren Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail). Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen; hierauf weist der Anbieter in der Änderungsmitteilung gesondert hin. Im Fall eines Widerspruchs bleibt es beim bisherigen Vertragsinhalt; beiden Parteien steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt, soweit vorhanden, die gesetzliche Regelung; im Übrigen ist die Lücke durch eine Regelung zu schließen, die dem von den Parteien wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt.

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